Aktuell:
Update 14.07.10:
Medikamenten-Abhängigkeit (Kurzform): Die Medikamenten-Abhängigkeit gehört zu der am schwersten durchschaubaren und konkret erfassbaren Suchtform. Betroffen sind vor allem suchtgefährliche Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel, aber auch Abführ- und Anregungsmittel, Appetitzügler u. a. Frauen und das höhere Lebensalter sind besonders betroffen, Männer und die mittleren („besten“) Lebensjahre holen auf. Obgleich das Beschwerdebild einer medikamentösen Abhängigkeit schwer einzuordnen ist, gibt es doch einige konkrete Hinweise auf seelischer, körperlicher und psychosozialer Ebene. Und es gibt Ursachen, die es zu respektieren gilt, um eine solch folgenschwere Krankheits-Entwicklung rechtzeitig zu erkennen, zu akzeptieren(!), vorbeugend zu verhindern und ggf. zu behandeln.
Update 28.04.10:
Zähne und seelische Störung: Der Mund ist schon entwicklungs-psychologisch ein zentraler Bereich des Kopfes und damit des menschlichen Zentrums schlechthin. Das äußert sich auf mehreren Ebenen von Körper, Seele und Geist. Und dies im Positiven (Ästhetik, Erotik, Mimik) und im Negativen. Zu Letzterem gehören Schmerzen und Funktionsstörungen im Mundbereich. Beispiele: orofaziales Schmerz-Dysfunktions-Syndrom und atypischer Gesichtsschmerz, dentale Parafunktionen wie Knirschen, Zähnepressen, Zungepresse u. a. Ferner durch Zahnverlust und Zahnersatz von leichteren Beschwerden bis zur „psychogenen Prothesen-Unverträglichkeit“. Und schließlich das eher unbekannte Gebiet: Zahnprobleme und/durch seelische Krankheit: schizophrene Psychosen, Depressionen, Angststörungen, Dysmorphophobie, die psychosozialen Veränderungen im höheren Lebensalter mit ihren Auswirkungen auf den Zahn-Bereich u. a.
Update 22.09.09:
Kopf-Unfall und seelische Folgen: Kopf-Unfälle nehmen zu. Und mit ihnen die Gefahr seelischer, geistiger, körperlicher, psychosozialer, ggf. sogar existenz-bedrohender Folgen, je nach Schweregrad. Wie teilt man solche Schädel-Hirn-Traumen ein und mit was ist zu rechnen, vor allem was einen möglichen Dauer-Schaden anbelangt: Gedächtnis-Schwierigkeiten, Einbußen was Ausdauer, logisches Denken, Wahrnehmung, vor allem was Erleben und Verhalten betrifft? Und hier insbesondere Veränderungen der Grundstimmung bis hin zu depressiven Zustandsbildern, zwanghafter Angst, hypochondrischer Selbstbeobachtung, Verminderung oder krankhafte Steigerung des Antriebs u. a. Und natürlich die Veränderungen im zwischenmenschlichen Verhalten, was sich vor allem auf Partnerschaft, Familie, Freundeskreis, Nachbarschaft und Beruf auswirkt.
Update 13.02.09:
Kurze Gedächtnisstörungen mit seelischen Folgen: Erschreckend, wenn man plötzlich aus (scheinbar) völliger Gesundheit heraus nicht mehr weiß, wo man sich befindet, wie spät es ist usw. Und das in gewohnter Umgebung, z. B. zu Hause, aber natürlich auch am Arbeitsplatz, beim Einkaufen u. a. Solche plötzlichen und glücklicherweise kurzen Gedächtnisstörungen nennen die Ärzte eine transiente globale Amnesie.
Was spielt sich hier im Gehirn ab? Wer ist betroffen und warum? Kommt das wieder und hat das langfristige Folgen? Vor allem: was kann man tun?
Update 09.12.08:
Migräne: Die Migräne, der attacken-artige, meist einseitige und heftig pulsierende Kopfschmerz, gehört den quälendsten neurologischen Krankheitsbildern. Sie ist häufig (besonders beim weiblichen Geschlecht), oft „ererbt“ und leider meist das halbe Leben begleitend. Deshalb gilt es mögliche Auslöse-Faktoren zu kennen und zu meiden. Das Gleiche gilt für psychologische bzw. psychosoziale Hintergründe, also jene seelischen Faktoren, die eine Migräne bahnen können.
Update 04.11.08:
Gesichtsblindheit (Prosopagnosie): Das gilt für alle Menschen: Der erste Blick zielt auf das Gesicht. Dort versucht man den Fremden einzuordnen und liest bei einem Bekannten alles ab, was im zwischenmenschlichen Bereich zu beachten ist. Vor allem aber wird bei Letzterem sofort eines deutlich: wer ist wer.
Das ist so selbstverständlich, dass man sich darüber keine Gedanken zu machen pflegt. Aber selbstverständlich ist praktisch nichts auf dieser Erde. So auch hier. Es gibt nämlich eine Krankheit (so müsste man es eigentlich zutreffend bezeichnen), zumindest aber ein zwischenmenschliches Defizit, das man Gesichts-Blindheit nennt (Fachbegriff: Prosopagnosie). Hier ist es dem Betroffenen – entweder durch einen erworbenen Gehirnschaden oder angeboren – unmöglich (geworden), das jeweilige Gesicht zuzuordnen. Alle sehen plötzlich gleich fremd aus.
Update 07.04.08:
Blitzschlag und seelische Folgen: Er ist selten, aber dann vernichtend, der Blitz-Einschlag in einen Menschen. Einen solchen Hochspannungs-Unfall überlebt niemand – meint man. Tatsächlich sind die körperlichen Folgen schwer, Wiederbelebungs-Versuche aber auch überraschend häufig erfolgreich. Dass man jedoch auch seelische Reaktionen hinnehmen muss, bedarf eigentlich keiner Diskussion. Dabei sollte man allerdings zwischen phobischen Ängsten (z. B. durch Gewitter, Donner und Blitzschlag) und einem realen Blitz-Unfall unterscheiden. Das eine ist eine krankhafte Furcht ohne Grund, das andere hat eine nachvollziehbare Ursache, bei der jeder berechtigte Ängste hat.
Update 01.07.07:
Zittern: Zittern ist eigentlich kein auffälliges Phänomen, es gibt schlimmeres. So meinen die meisten. Das können allerdings die Betroffenen nicht bestätigen. Vielleicht gibt es Symptome, die im Alltag hinderlicher sind, aber die Gefahr der Stigmatisierung, zumindest aber "negativ aufzufallen", ist nicht gering. Denn mit dem Zittern verbindet man nicht selten als Erstes, wenn auch nicht offen zugestanden, ein "Alkohol-Problem". Und wenn deutlich wird, dass es sich um eine Parkinson'sche Krankheit handelt, dann ist zwar dieser "moralische Laien-Verdacht" vom Tisch, aber der jetzt als neurologisch krank Erkannte auch nicht viel besser dran.
Update 21.01.07:
Tourette-Syndrom: Das Tourette-Syndrom ist eine neuropsychiatrische Erkrankung, deren tic-artigen Muskelzuckungen und ungewöhnliche Lautäußerungen die Betroffenen - je nach Intensität des willentlich unbeeinflussbaren Beschwerdebildes - ausgrenzen, ja diskriminieren können und die Angehörigen erheblich belasten.
Update 03.12.06:
Katastrophenreaktionen: Katastrophen begleiten den Menschen seit sich diese Erde dreht. Früher nur Natur-, heute auch immer mehr technische Katastrophen. Das Seebeben in Südostasien mit nachfolgender Flutwelle hat uns wieder einmal die Hilflosigkeit des Menschen vor Augen geführt. Nachfolgend deshalb eine kurz gefasste Übersicht zum Thema Natur- und technische Katastrophen und ihre seelische Folgen mit dem Schwerpunkt auf posttraumatische Belastungsstörungen, wie man dieses Leiden heute nennt.
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