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Ist das Buch am Ende?

Deutsch zum Denken?

Das erste Dia bitte...

Psychiatrische Fachsprache in der Diskussion (PDF)

Aktuell:

Upload 23.09.2009:
Psychiatrische Fachsprache in der Diskussion: Psychiatrische Wissenschaft nur noch englisch, fragen manche Experten und inzwischen auch informierte Laien besorgt. Schließlich ist Wissenschaft ohnehin kein einfaches Unterfangen, braucht viel Einsatz, Frustrations-Toleranz, Ausdauer, ja Idealismus. Wer hier schon sprachlich ausgebremst wird, zumindest gegen Ende seiner wissenschaftlichen Bemühungen, wenn er in wissenschaftlichen Publikationen festhalten soll, was seine Untersuchungen und Schlussfolgerungen erbracht haben, wer darin eine neue (und zugegebenermaßen nicht einfach zu überwindende) Hürde sieht, der könnte geneigt sein schon im Vorfeld darauf zu verzichten.

Upload 23.06.2008:
Das erste Dia bitte...: „Das erste Dia bitte!“. Wer hat sie noch nicht verflucht, diese mediale Vergewaltigung einer anfangs willigen, später zermürbten Zuhörerschaft. Wer erinnert sich nicht an die wohltuende Verdammnis früherer Meister des Wortes: „Hast’ Du nichts zu sagen, nimm Dias. Ist es noch weniger, nimm' sie in Farbe...“. Und wer erinnert sich nicht an seine (moralisch grenzwertige) Schadenfreude, als der erste und schließlich auch der Ersatz-Projektor ihren Geist aufgaben - und der Referent ohne Medien-Hilfe peinlich weiterstotterte.

Upload 23.09.2007:
Ist das Buch am Ende?: Verdrängt die Digitalisierung die Bibliotheken? Wenn man die Sinnsprüche über Bücher liest, hat man den Eindruck: das Buch braucht die Zukunft nicht zu fürchten. Auch im Alltag ist der Respekt vor dem Buch noch immer groß, gleichgültig ob man zu den Lesern gehört oder nicht. Tatsächlich wurden noch nie so viele Bücher gedruckt und gekauft wie derzeit. Es scheint, als ob das Buch sogar einer großen Zukunft entgegensieht.

Upload 23.06.2007:
Deutsch zum Denken?: Dass englische und vor allem "amerikanisierte" Wörter langsam die deutsche Sprache unterwandern, ironisch auch als "Denglisch" bezeichnet, ist nichts Neues; die Älteren gewöhnen sich daran, die Jüngeren kennen es nicht anders. Das ist das eine Problem. Ein anderes, möglicherweise sogar noch folgenschwereres, aber spielt sich auf wissenschaftlicher Ebene ab: Warum wird heute alles in Englisch publiziert? Und zwar nicht nur von den englischsprechenden Nationen, sondern auch von allen anderen und gleichgültig aus welcher Fachrichtung. Die Antwort ist einfach und einleuchtend: Weil Englisch inzwischen die Weltsprache ist, die jeder versteht bzw. verstehen muss, will er international auf sich aufmerksam machen. So weit, so gut.

Bei allen Ausführungen handelt es sich um allgemeine Hinweise.
Bei persönlichen Anliegen fragen Sie bitte Ihren Arzt.
Beachten Sie deshalb bitte auch unseren Haftungsausschluss (s. Impressum).